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Sarmatia Europiana oder Sarmatia Asiana? Polen in den deutschsprachigen Druckwerken

Autor: W³odzimierz Zientara
Cena: 32 PLN
ISBN: 8323114986
Wydawca: Uniwersytetu Miko³aja Kopernika
Wydawca: 270 stron, oprawa miêkka, format 160x230
Wersja niemiecka.
Da dieses Buch zunñchst in einer beschrñnkten Auflage erschien, bekommt der Leser nun die 2. Auflage in die Hand. Wie ich bereits erwñhnt habe, ist das Buch sowohl für den polnischen als auch für den deutschen Interessenten bestimmt. Eine natürliche Barriere für einige polnische Leser mag die Fremdsprache sein. Dieses Buch wurde jedoch nicht als ein populñrwissenschaftliches Buch für ein breites Publikum gedacht. Wegen der zahlreichen, manchmal sehr ausführlich angeführten Quellen eignet sich die Studie sehr gut für unsere didaktische Tñtigkeit, interdisziplinñre Seminare mit den Studenten. Voraussetzung ist bei den polnischen Studenten natürlich mindestens passive Kenntnis der Fremdsprache.
Inzwischen sind einige für die einzelnen Themenbereiche wichtige Publikationen erschienen. Ich möchte vor allem die Arbeit des Bamberger Germanisten Helmut Glück, Deutsch als Fremdsprache in Europa vom Mittelalter bis zur Barockzeit, Berlin - New York 2002 und den von Hans Henning Hahn herausgegebenen Konferenzband, Stereotyp, Identitñt und Geschichte. Die Funktionen von Stereotypen in gesellschaftlichen Diskursen Frankfurt/M. 2002 ("Mitteleuropa - Osteuropa. Oldenburger Beitrñge zur Kultur und Geschichte Ostmitteleuropas, hg. v. M. Garleff 5) empfehlen. Beide Werke betreffen die im Buch mehrmals angeschnittenen Begriffe: Kennenlernen des Fremden, Erlernen der Fremdsprachen, das geradezu faszinierende Phñnomen der Stereotype und den oft so schwierigen Umgang mit ihnen. Der in den nñchsten Jahren bevorstehende Beitritt Polens zur Europñischen Union gibt den hier untersuchten Phñnomenen - das Spannungsfeld von Selbst- und Fremdwahrnehmung, Topoi des "Anderen" in einem doch gemeinsamen Bezugsrahmen eine zusñtzliche Aktualitñt.
Das Buch zeigt, welch eine Fülle von neuen Forschungsmöglichkeiten und Interpretationsarbeit uns bevorsteht. Ich möchte diese Arbeit fortsetzen, vor allein an der deutschsprachigen Presse des 17. Jahrhunderts und ihrer Überlieferung über Polen.
Im vorliegenden Band ist die sprachliche Seite der Ausführungen verbessert und ein Ortsverzeichnis hinzugefügt. Für die Korreklur bin ich Kai Patri zu Dank verpflichtet.